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Kragarmregale

Ein Schwerlastregal mit seitlichen Ständern und auskragenden Lastträgern bezeichnet man als Kragarmregal. Es gibt sie in ein und beidseitiger Ausführung. Eingelagert werden alle Arten von Langut, wie Rohre, Profile, Stabmaterial oder Bretter. Das Einlagerungsprinzip erfolgt nach LIFO. Die Kurzform für Last-in-first-out-Verfahren: Güter, die zuletzt eingelagert werden (last in), verlassen das Lager oder besser das Lagerregal zuerst (first out). Kragarmregale finden Sie nicht nur in Industrie und Handel. Im Freizeitsektor sind sie beispielsweise bei Segel- oder Kanuvereinen ebenfalls gern gesehene Träger für Segelmasten oder Paddelboote.

Was ist bei einem Kragarmregal zu beachten?

Sichern Sie Langgut wie Rohre unbedingt vor dem Herausrollen. Um die Standsicherheit zu gewährleisten darf die Länge der Kragarme bei freistehenden Kragarmregalen nicht über die äußeren Abstützpunkte des Fußsockels hinausragen. Es gibt Ausnahmen: Sie dürfen bei gesicherter Standfestigkeit die Ständer auch mit geeigneten Bauteilen verankern.
Anstelle der zulässigen Fach- und Feldlasten verlangt die BG bei Kragarmregalen andere Angaben. Hier fordert die BG die Angabe der zulässigen Belastungen der einzelnen Kragarmen und Stützen.In der Praxis bedeutet das: Die Summe der Traglast je Ebene ergibt sich aus der Summe der Traglast der einzelnen Kragarme. Vorausgesetzt die Tragarme sind gleichmäßig belastet.